Erfolg
Die "Poesie des Herzens" hat Aufsehen erregt und Spendengeschichte geschrieben. Dies erweckt Neugierde und Fragen.
Für besonders Interessierte hier die Säulen des durchschlagenden Erfolgs:
(Klicken Sie auf die jeweiligen Begriffe, um mehr zu erfahren)
Diese ist vorrangige Tugend, um ein Unterfangen wie die "Poesie des Herzens" aus dem Boden zu stampfen. Man darf nicht vergessen: Das Vorhaben war zu vier Fünftel zum Scheitern verurteilt!
Unter Wehen, doch beherzt wurde die Sache angegangen. Wenn man mit einem Eimer Sekt auf In-Partys herumlungert, wäre es vermutlich leichter gegangen. Doch wir sind keine Adabeis - und wir waren vor allem Nobodys. Wenn man da die Menschen - Firmenchefs, Künstler, Theaterleute - nicht begeistern kann, ist jede Liebesmüh vergeblich!
Schließlich kommt hinzu, daß die Hilfe für die Kinder auf lange Sicht angelegt und keine Eintagsfliege bleiben sollte. Zusätzliche Erschwernis: Dirnbeck stammt aus der tiefsten Puszta!
Rückblickend erschaudert die Schneid, aus dem Nichts ein beachtetes Theaterereignis in Graz aufgestellt zu haben - nur mit einem Fetzen Papier und einigen Zeitungsartikeln.
Aber wie heißt es in Abwandlung: Wer nichts wagt, auch nichts gewinnt. Wer sich nicht erfrecht, hilft keinem Kind!
Halten Sie sich bitte vor Augen, daß unsere Sponsoren erfolgreiche Wirtschaftskapitäne, Manager, Firmeninhaber und Obleute in entscheidenden Spitzenpositionen sind. Sie bilden mithin die Créme-de-la-créme der heimischen Wirtschaft.
Derartige Kaliber zu überzeugen, bedarf schon einiger sattelfesten Zielstrebigkeit und beredter Überzeugungsgabe. Mit gedrechselten Sprachgirlanden reißen Sie da nichts!
Der Vorteil dabei: Viele Firmenleiter wollten sich förmlich überzeugen lassen, es fehlte nur noch der zündende Funke. Denn von einer derart genialen Charity-Idee hatte man bislang noch nie gehört.
Naja, ein bißchen flotte Beredtsamkeit gehört schon dazu. Aber wie heißt es so schön? "Wess' das Herz voll ist, dem geht der Mund über". Da nimmt es wohl niemanden wunder, daß Direktor Penz von Herba-Chemosan sich fragte: "Herr Dirnbeck, wo haben Sie das gute Reden nur gelernt?" Ganz einfach: Es war frohes Zungenflorett für Kinder ...
Firmenleiter schätzen insbesondere, wie wohl wir alle, wenn Aussagen wahrhaft und verbindlich sind. Handschlagqualität allerdings darf keine schönfärbende Phrase sein.
Menschen, die es nicht gewohnt sind, daß Versprechen ohne Vorbehalt bindend sind, kann es durchaus Perlen auf die Stirn treiben. Wie etwa im Falle der Musiklehrerin von Oberaich. Dirnbeck lud ihren Preisträger-Chor während des Landesbewerbs auf offener Straße zur Bühnenshow ins Theater "Next Liberty" ein. Monatelang gab es dann jedoch keinerlei Lebenszeichen.
Erst als Dirnbeck für alle Choristen die gedruckte Einladung übermittelt hatte, war man wieder aus dem Häuschen.
Ein Leitsatz gilt uneingeschränkt: Was Dirnbeck verspricht, hält er auch, und was er nicht halten kann, verspricht er nicht.
Unser aller Bestreben ist, jeden Förderer, jeden Künstler, jeden Mitwirkenden als positiven Zeugen verläßlichen Tuns einzunehmen. In weiterer Folge sei es jedem Einzelnen überlassen, auf Anfragen über unser lauteres Wirken zu befinden.
Höflichkeit und Anstand sind die wichtigsten Elemente im zwischenmenschlichen Umgang, nicht nur im Alltag. Demzufolge hat Dirnbeck jeden Boss ritterlich und mit Schliff behandelt.
Mögen manche Firmenchefs mit uns zuweilen auch etwas harsch umgegangen sein, eine rigorose Prüfung findet nun mal im Grenzbereich statt! Und man hat uns ordentlich auf den Zahn gefühlt. Doch aufrichtige Freundlichkeit schafft Fühlung.
Dirnbecks luftig-lockere Art hat offensichtlich Anklang gefunden, stellt sie doch eine Mischung aus Frechdachs und Ehrerbietung dar. Wäre dem nicht so gewesen, hätte man sich unserem Ansinnen kurzerhand verschlossen.
Auch fernerhin bleiben wir - freundlich in der Form, wie Granit dagegen im Kern.
Wir laden alle zur Mithilfe ein, doch wir schleimen nicht!
Bei den Prokuristen, Direktoren, Filialleitern und Obleuten von ausgesuchter Intelligenz und ausgeprägtem Sensorium hätte das auch keinen Sinn. Da sind Sie schneller beim Zimmermannsloch draußen, ehedem Sie reingeschlüpft sind.
Noch eine feine Spitzfindigkeit gibt es: Die Firmenleiter wollen vor allem "Schmalz" spüren. Was das zu bedeuten habe? Als Vorbringender einer Bitte ist man ihnen letztendlich in der Pflicht, nach dem Motto: "Hast du etwas geleistet, dann leisten wir auch etwas!" Mit fadenscheiniger Suada und raumgreifendem Getue gewinnen Sie da keinen Besenstiel.
Doch Dirnbeck hat Schmalz bewiesen. National wie international ausgezeichnet, bildet sein selbstloses Tun das eherne Fundament für eine gediegene Zusammenarbeit mit den Unternehmen - zum Wohle der Kinder.
Wir drängen ja niemanden zur Hilfe, denn - der Wille des anderen sei einem heilig! Jeder treffe seine Entscheidung nach Dafürhalten.
Und steigt auf unser schlichtes Bitten uns dann doch jemand mit dem Satz auf die Zehen:" Warum soll ich für euch etwas tun, ihr tut ja auch nichts für mich!", so bringt der Einwand "Sie tun's ja nicht für uns, Sie tun's ja für die Kinder!" meist das Eis zum Tauen. Und mancher Firmenboss erkennt schlußendlich, daß er sich in begnadeter Situation befindet, überhaupt helfen zu können (!!).
Beides liegt auf mehreren Ebenen.
Zum einen: Manch einem Firmenchef keimt stille Dankbarkeit auf. Insbesondere deswegen, weil die meisten Wirtschaftskapitäne selbst verantwortliche Familienväter oder liebende Mütter sind. Ihnen sind glücklicherweise große Sorgen erspart geblieben.
Aber auch insonderheit deshalb, weil ihnen ihre Spitzenposition gewährt, benachteiligten Kindern so leicht ein Lächeln zu schenken.
Freilich gibt es Unternehmensleiter, die darauf bestehen, daß wir die Geschenke persönlich (!) abholen. Sie wollen die Dankbarkeit in unseren Augen geradezu sehen. Und unsere Freude über ihre Zuwendungen nimmt gleichsam die quietschende Freude der Kinder vorweg.
Die "Poesie des Herzens" ist einzigartig und lebt förmlich von Improvisationen. Dies umso mehr, zumal es keine Erfahrungswerte gibt.
Wir wußten zwar, wohin wir wollen, allerdings nicht wie! Blutige Anfänger halt! Alles mußten wir uns selber und in kürzester Zeit erarbeiten. Doch schnelles Lernen hat der Aktion eine zusätzliche Beschleunigung verliehen.
Sämtliche positiven Zufälle wurden sofort als Bestandteile des Konzepts eingebaut. Die interessante Weihnachtsshow als Ganzes war eine Notgeburt. Gleichwohl war sie letztlich attraktiv und wurde für gut befunden! Heute ist sie im Theaterkalender aufgemacht wie eine Premiere.
Und im Kopf entsteht improvisatorisch jedes Jahr eine neue, spannende Weihnachtsfeier für die Kinder, ihre Anverwandten und die geladenen Gäste.
Anhaltender Erfolg setzt kritische Haltung voraus, eigene wie fremde. Wer von sich eingenommen ist, stürzt. Heike Tillmann ist da ein sehr wertvoller, kritischer Geist. Sie ortet selbst verschwindende Mängel.
Außerdem lernen wir grundsätzlich von allen, die mehr Erfahrung auf einem Gebiet haben als wir. Vornehmlich die Profis hören wir und gehen eklektisch vor.
Natürlich fragt man sich dann wie etwa Prokurist Horst Wolfgruber von Mazda Robinson dereinst: "Was? Die Aktion gibt's erst zwei Jahre?!"
Ja, damals gab es sie erst 2 Jahre, und in selbstkritischer Haltung werden wir auch in Hinkunft Lichtblicke für die Kinder schaffen ...
Der größte Erfolg wird uns nicht ein bißchen hochmütig machen. Andere in unserem Falle wären vielleicht arrogant, wir bleiben indes immer schön am Teppich!
Selbst im Theaterfoyer bleibt uns keine Zeit zum Small-Talk. Unsere ergebene Aufgabe ist es, daß sich Kinder wie Eltern am Buffet bestens versorgt fühlen. Da ist jede helfende Hand vonnöten.
Auch künftighin fließe unsere ganze Kraft in die Erweiterung unseres Vorhabens. Erklärtes Ziel ist, Kinder in vollen Theatern in Graz, Wien und anderswo zu unterstützen und ihnen ein kleines Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Unverblümt stellte ein deutscher Künstler fest: "Wenn alle, die Spenden ankündigen, diese auch tatsächlich leisten würden, gäbe es keine Not mehr!"
Bei uns scheint schwarz auf weiß auf, wer spendet und somit etwas für die Kinder tut. Alles hat ein Gesicht, angefangen von den Kindern über die Künstler bis zu den Sponsoren! Zudem findet die Übergabe unter den Augen der Öffentlichkeit statt.
Daneben schätzen die Firmen die nachträgliche Kontrolle über ihre zugedachten Leistungen. Geld hat kein Mascherl, Gutscheine schon! Obendrein verkörpern sie ja geldeswerte Leistung!
Bei Inanspruchnahme der Leistungen durch die Kinder kommen die Firmenleiter nachträglich mit den Beschenkten in Kontakt - dies ist im Sinne der Erfinder.
Allen blauäugigen Zeitgenossen ins Stammbuch: Große und zuvorderst prominente Firmen haben einen klingenden Namen und eine ausgeprägte CI (Corporate Identy - ihr Selbstverständnis). Ihren Leitlinien zufolge qualifizieren sie dann auch jegliches soziale Anerbieten.
Daß Dirnbeck 1000-facher Lebensretter - gerade für die Schwächsten der Gesellschaft - ist, hat sie sichtlich beeindruckt. Demnach haben sie uns als adäquaten Partner eingestuft. Manchem ist die "Poesie des Herzens" bereits Herzensangelegenheit.
Zwischenzeitlich gehört es mit zum guten Ton, bei dieser hilfreichen Aktion mitzumachen.
Diesertags folgt alles dem ungeschriebenen Gesetz: Quid pro quo? (Was wofür?)
Natürlich konnten wir den Geberfirmen diesbezüglich etwas anbieten. Für Ihre Spendenbereitschaft werden sie in der Programmbeilage und auf dieser Webseite einzeln genannt.
Angesichts eines zu erwartenden gediegenen Rankings in den Suchmaschinen eine passable Gegenleistung.
Je weiter hinauf, desto dünner wird die Luft! Klingt zwar abgeschmackt, wird dennoch oft vergessen.
Die dünne Luft besagt: Vergraulen Sie einen Firmenchef, vergrämen Sie gleich etliche mit! Denn von verschiedenen persönlichen Begegnungen wie Konferenzen, politischen Kontakten, Empfängen, Treffen, Vernissagen, In-Lokalen udgl. kennt man sich querbeet.
Das fördert zwar die positive mündliche Weitergabe, mehr leider noch die negative! Hätten wir hier kopflos agiert, das Ganze hätte sich mittlerweile bereits totgelaufen.
Um uns dem Vorwurf, wir betrieben Nepotismus (österr.: Freunderlwirtschaft), gar nicht auszusetzen, werden die betreffenden Kinder von öffentlichen Stellen (Kinderkrebsstation, Blindeninstitut, Gemeindebund, SOS-Kinderdorf, Bezirkshauptmannschaft etc.) eingeladen.
Wir beschenken alle uns genannten Kinder, von denen wir lediglich den Vornamen und das geistige Alter wissen (wollen). Ehrfurchtsvoll halten wir uns stets im Hintergrund. - bereits bei den Prinzipien
Politische Parteien in eine Aktion einzubinden, ist immer eine sehr heikle Sache. Dazu sind Köpfchen und Fingerspitzengefühl erforderlich.
Nachdem Dirnbeck den Parteigranden die Aktion erläutert hatte, zitierte eine Partei sogar Heike Tillmann, unsere Pressereferentin, ins Grazer Rathaus (!). Wohl, um sich ein profundes Bild über uns zu machen.
Doch Heike Tillmann, mit deutscher Gründlichkeit und weiblichem Charme, machte kurzerhand den Sack für die Kleinen zu.
Wir können freilich so locker agieren, haben wir ja nichts zu verbergen!
Die "Poesie des Herzens" ging unter der Vorgabe vom Stapel: Wir nehmen kein Geld und geben kein Geld! Ausschließlich Sachspenden und Gutscheine aus dem natürlichen Geschäftsgebaren der betreffenden Firmen wurden angenommen - angebotene Geldbeträge hingegen abgelehnt.
Unternehmen ohne Kindern angemessene Sachleistungen - wie etwa die Automobilfirmen - stifteten den fehlenden Inhalt der Weihnachtspackerln. Die Verrechnung wiederum erfolgte bargeldlos zwischen den spendenden Firmen und den Lebensmitteldiskontern - in vorausgehender Absprache mit uns.
Bei den Gutscheinen achten wir penibel auf 2 Dinge: Erstens, die Gutscheine müssen individuell nutzbar sein. Zum anderen bitten wir die Firmen, Gutscheine für ein Kind plus Begleitperson zur Verfügung zu stellen!
Der Erfolg hat viele Väter, der Mißerfolg keinen.
Deshalb verwundert es nicht weiters, daß jetzt auch private Spender ihr Scherflein beitragen möchten. Ja, mehr noch, man hat uns den Vorwurf gemacht, uns zum Nachteil der Kinder gegen jedweden privaten Obulus zu verschließen.
Nolens volens beugen wir uns nunmehr dem Ansinnen privater Wohltäter.
Wenn es den Kindern dient, da haben wir zu dienen.
Wohlweislich - eine Einschränkung gilt: Alle privaten Spenden können nur in bar erfolgen! Diese werden ausschließlich zur Finanzierung eines Erholungsurlaubes in den Alpen verwendet.
Alle Kinder können sich dann in frischer Luft und entspannter Umgebung so richtig austoben. Wir wollen sie den Streß mancher Therapie sowie die Beschwerlichkeit des Alltags vergessen lassen. Den elterlichen Begleitern wird der Tapetenwechsel nach den überwundenen Sorgen wohl auch behagen.
Der Bergurlaub ist ein gemeinschaftliches Erlebnis und findet immer in der dritten Woche im Juli statt.
Sieht man im Fernsehen hilfebedürftige Kinder, so schreit die Seele auf: "Mein Gott, da sollte man etwas tun!" - greift anschließend zum Bier oder den Chips, und nach 10 Minuten hat man es vergessen ...
Bei uns heißt es dagegen nicht man, sondern wir!
Daher unsere Bitte: Reden Sie nicht, tun Sie etwas! - Denn Reden hilft niemandem, am wenigsten den Kindern!
Damit keine Zweifel aufkommen: Neben der Zeitaufwendung wurde auch einiges privates Geld in die Aktion investiert. Unter anderem hat Joseph Dirnbeck bereits zu Lebzeiten seines Vaters mit diesem eine Vereinbarung getroffen. Der Betrag für einen repräsentativen Grabkranz möge stattdessen Kindern zugute kommen.
Josef Dirnbeck sen., ein Mann mit klugem Weitblick, hat dereinst unmißverständlich ausgedrückt, daß für Tote tote Blumen keinerlei Bedeutung mehr haben (!). Deshalb: Die Blumen leben und die Freude der Kinder ebenso.
Ein führender Journalist bemerkte: "Dirnbeck ist anstrengend ...!" Darauf jemand verteidigend: "Der strengt sich ja auch an!" (Betonung auf an!)
Auch bei der Auswahl der Künstler strengen wir uns an. Mittlerweile hat die künstlerische Ausprägung bei den Zuschauern ein weitaus größeres Gewicht erlangt denn die Bescherung.
Die Show soll eben qualitätvoll. kurzweilig und einnehmend sein. Eltern und andere Theaterbesucher bestätigen unterdessen ihre emotionale Dichte und den Wohlfühlcharakter für die ganze Familie.
Hat ja bei uns alles seine erlesene Note - vom stilvollen Ambiente bis hin zu den edlen langstieligen Weingläsern für manch ausgesuchten Tropfen am Buffet - zu Ehren der Eltern.
Ein geflügeltes Wort besagt: Um den wahren Charakter eines Menschen zu spüren, schau darauf, wie dieser mit jemandem umgeht, von dem er keine Hilfe zu erwarten hat!
Selbst die Krebsforschung war neugierig auf uns. Dirnbeck hat auf deren Anruf bereitwillig und haarklein Auskunft gegeben. Hernach war auch die Krebsforschung in Wien von unserem Tun elektrisiert.
Eine Woche später kam unaufgefordert ein Mail mit dickem Lob für die "Poesie des Herzens". Aber auch die Charité hat uns Anerkennung gezollt. Dabei wußte lediglich Heike Tillmann mit Charité etwas anzufangen: Diese ist nämlich die renommierte Uniklinik in Berlin.
Wie hat dereinst ein junger Banker aus Güssing gemeint? "Was soll man schon gegen krebskranke Kinder sagen?!" Er hat sich grundlegend geirrt!
Neid ist in unseren Breiten irgendwie bereits Trabant des Erfolgs. Nicht daß die Neider unseren Erfolg haben möchten! Nein, doch wir sollen ihn auch nicht haben! Eine teuflische Mischung!
Wir dagegen halten Neid schlicht für die aufrichtigste Anerkennung des Erfolgs. Und Neid wird uns auch zu noch hartnäckigerem Eintreten für die Kinder in Österreich anstacheln.
Don Bosco hat mißgünstigen Zeitgenossen elegant den Wind aus den Segeln genommen. Sein Leitfaden: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen ...!"
In diesem Sinne tun wir weiterhin Gutes und pfeifen uns manch fröhlich Liedl - nach jedem weiteren Paukenschlag zugunsten der Kinder ...
Die Chefin des Gästehauses Schober, Karin Eder; in Heiligenblut kennengelernt zu haben, ist als großen Glücksfall anzusehen. Ohne sie gäbe es die Aktion für die Kinder nämlich gar nicht!
Dirnbecks freundliche Extrovertiertheit brachte beide ins Gespräch und das Eis am Fuße des Glockners zum Schmelzen - naja, mit leutscheuer Inwendigkeit gewinnt man keinen Blumentopf.
Heiligenblut und Blutspenden passen halt genial zusammen! Hier sei auch erwähnt, daß 5 Hotelierinnen samt der Gemeinde Heiligenblut den Bergurlaub für alle Kinder und Begleiter gestiftet haben. Dieser ist die größte Spende überhaupt - in der Höhe von fast 11 000 € (!!). Herzlichen Dank nach Heiligenblut!
Die Auswahl des Chores 2007 war ein weiterer Glückstreffer. Einen rastenden Chor während des Landesjugendsingens vom Hauptplatz in Leoben weg zu engagieren, nur weil man eine Wellenlänge mit der Chorleiterin hat, ist mehr als riskant. Nur gut, daß dieser erlesene Chor aus Oberaich schlußendlich zu den Preisträgern zählte!
Schließlich waren wir gesegnet, daß selbst das österreichische Fernsehen Gefallen an unserer ungewöhnlichen Sache fand.
Wer kann denn schon darauf verweisen, bei der Charity-Premiere den ORF als Gast zu haben?
Schweres Gewicht haben wir gottlob nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Form gelegt. Anfangs erschien die Form als zweitrangig. Doch zumindest ist sie ebenbürtig.
Denn die Menschen lieben es, wenn die Torte appetitlich auf dem Teller serviert und nicht zerquetscht aus dem Hosensack gezogen wird!
Ein wahrlich appetitlicher Wurf ist Jürgen Krausz mit unserem Logo gelungen. Es ist schlicht, zeitlos, ausnehmend schön und hat höchsten Wiedererkennungswert. Zudem lieben es insbesondere die Frauen.
Vielleicht ist es für diesen Edeldesigner nichts Besonderes, für uns hingegen ein Lichtblick.
Auch Günther Malli von der Druckerei Dorrong hat für Einladung und Programm einen grandiosen Design-Entwurf hingelegt. Mallis Layout ist derart ansprechend, daß wir uns entschieden haben, jährlich lediglich die Farbe zu wechseln - ähnlich der österreichischen Autobahnvignette.
Mögen sich beide Designer auch an Dirnbecks Ideen orientiert haben, die Ausgestaltung ist gewaltig.
Erfreulicherweise stehen hinter uns 3 Spitzendesigner (Jürgen Krausz, Christine Tropper [Classic-Design], Günter Malli [Dorrong]) sowie 5 Druckereien (alph.: Dorrong, Khil, Klampfer, Medienfabrik, Plakativ). Diese prägen professionell, doch wahrheitsgetreu unser Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit.
Im Advent 2007 bis Mitte Jänner 2008 gab es zwei unterschiedliche Plakataktionen an prominenten Plätzen des Grazer Stadtgebietes - auf Dreiecksständern und Litfaßsäulen zugleich. Diese stiftete die Fa. Ankünder. Die künstlerische Gestaltung der Plakate schuf Christine Tropper nach Dirnbecks Entwürfen. Den Druck der riesigen Plakate übernahm die Fa. Plakativ.
Auf nahelegendes Anraten druckte uns Wolfgang Khil tausende zelophanierte Lesezeichen. Darauf unser Spruch: Das Lachen eines Kindes ist wie ein Stück des Himmels. Daneben ein liebes Bärchen-Motiv.
Der Erfolg war enorm. Die sprichwörtlich warmen Semmeln waren Ladenhüter dagegen! Einziger Wermutstropfen: Den selbstverfaßten Spruch hielten viele für abgekupfert. Als Gegenbeweis schrieb Joseph Dirnbeck weitere 200 (!) Aphorismen über Kinder. Mit diesen werden wir zusätzlich Kalender gestalten.
Überdies hat uns die Druckerei Khil zwei verschiedene Arten von Taschenkalendern zur tausendfachen Verteilung hergestellt. Die Universitätsdruckerei Klampfer wiederum hat hunderte Poster für die Kinder und die kommenden Straßenaktionen gedruckt.
Dkfm. Schweitzer fabriziert für die beschenkten Kinder jedes Jahr einen besonderen Schlüsselanhänger. Hiebei wird das silhouettierte Logo der PdH mithilfe eines Computers auf tausendstel Millimeter aus Metall gefräst. Der Wert pro Stück
ist 27 €.
2007 ist auch die Fa. Schwertner in die Bresche gesprungen. Für alle Theaterbesucher hat sie einen solchen Schlüsselanhänger verfertigt. Ein rares Souvenir zur Bewerbung unserer Aktion.
Demnächst irgendwann kommt auch ein Werbespot über die PdH in den Grazer Straßenbahnen heraus. Diese Kampagne übernimmt der Ankünder.
Den Vogel wird voraussichtlich die Idee mit den emeritierten österreichischen Spitzenpolitikern aus Bund und Land abschießen. Da diese Kampagne noch nicht spruchreif ist, sei darüber noch Stillschweigen bewahrt. Ungelegte Eier begackert man eben nicht!
Allerdings - für diese Lesezeichen stehen die mitarbeitenden Buchhandlungen Leykam, Morawa und Moser bereits Gewehr bei Fuß.
Keine Publizität ist dem Zufall überlassen. Alle Ideen und Entwürfe stammen von uns selbst. Zudem leisten wir die zeitraubenden Vorarbeiten.
Das spart den ausführenden Firmen Zeit, nützt Lücken und Aussparungen in der Geschäftstätigkeit und ermöglicht überhaupt erst die künstlerische Bearbeitung in derart hoher Qualität.
Ein Glückstreffer ist uns mit dem Theater "Next Liberty" widerfahren. Dieses wunderschöne Theater ist die optimale Heimstätte, für die Kinder ein Erlebnis und fürs Theater die ideale Werbung.
Im Theater "Next Liberty" arbeiten alle am dritten Adventsamstag emsig für die Kinder - angefangen von der coolen Disponentin Beigl bis hin zum bestimmenden Bühnenmeister Kornberger, dem Licht-, Ton- und was weiß ich welchen Ingenieuren.
Der Theater-Impresario des "Next Liberty", Direktor Schilhan, hat uns nach erfolgloser Herbergsuche eine Chance gegeben. Wir haben sie - für alle Teile zufriedenstellend - genützt.
Zumal wir keine Zeit für eine Generalprobe haben, wird die Gala im Theater von einem Profi moderiert. Bislang haben diese Aufgabe immer Moderatoren vom ORF Steiermark übernommen.
Hiebei gilt die Regel: Ist der vortragende Star männlich, so ist der Moderator weiblich und vice versa.
Kathi Wenusch und Eva Pöttler moderierten die ersten beiden Veranstaltungen.
Apropos Show: Peter Simonischek, der große Mime der Salzburger Festspiele, hat Interesse bekundet. Wahrscheinlich ist ein Soloabend zugunsten "unserer" Kinder.
Erstaunt prüfte Christa Blümel, Chefin der Kronenzeitung-Lokalredaktion Graz, bei Übernahme der Weihnachtspakete insbesondere das Gutscheinkonvolut. Hernach die schüchterne Frage an ihre Redaktionskollegin Fulterer: "Hast du von dieser Aktion schon etwas gehört?" Redakteurin Fulterer verneint. Schließlich Blümel: "Das blüht im Verborgenen!"
Solche Wahrnehmungen sind uns nur recht! Die Hilfe für die Kinder muß um einiges stärker sein als die öffentliche Präsenz. Denn alles, was gut ist, setzt sich folglich auch durch ...